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17 Beiträge in dieser Lexikon KategorieSackloch
Ein Sackloch endet im Werkstück; beim Gewindeschneiden müssen die Späne deshalb mit einem spiralgenuteten Rechtsdrall-Gewindebohrer nach oben abgeführt werden.
Sägengewinde (S)
Das asymmetrische Sägengewinde überträgt hohe axiale Kräfte in eine Richtung und wird etwa in Pressen, Schraubzwingen oder Hydraulikzylindern eingesetzt.
Schälanschnitt
Ein Schälanschnitt schiebt Späne beim maschinellen Gewindeschneiden nach vorne und ist deshalb für Durchgangslöcher, nicht jedoch für Sacklöcher geeignet.
Schmierung / Schneidöl
Schneidöl reduziert beim Gewindeschneiden Reibung, Schnittkräfte und Wärme, verbessert die Spanabfuhr und schützt Werkzeug sowie Gewindeoberfläche.
Schneideisenhalter
Ein Schneideisenhalter nimmt runde Schneideisen sicher auf und ermöglicht das gleichmäßige manuelle oder maschinelle Schneiden von Außengewinden.
Schneidengeometrie
Die Schneidengeometrie aus Span-, Frei- und Drallwinkel sowie Anschnittform bestimmt Schnittkräfte, Spanabfuhr, Standzeit und Qualität des Gewindes.
Schnellarbeitsstahl-Beschichtung
Beschichtungen auf HSS-Werkzeugen erhöhen Härte, Warmfestigkeit und Verschleißschutz und erweitern den Einsatzbereich bei anspruchsvollen Werkstoffen.
Schnittgeschwindigkeit
Die Schnittgeschwindigkeit beschreibt die Relativbewegung der Schneidkante zum Werkstück und bildet mit dem Werkzeugdurchmesser die Basis der Drehzahlwahl.
Schnittkräfte
Schnittkräfte wirken beim Zerspanen auf Werkzeug und Werkstück; passende Geometrie, Schmierung und Schnittwerte reduzieren Bruch, Vibrationen und Maßfehler.
Schraubverbindung
Eine Schraubverbindung verbindet Bauteile lösbar über Innen- und Außengewinde; Passung, Werkstoff und Gewindequalität bestimmen ihre Tragfähigkeit.
Sonderanfertigung
Eine Sonderanfertigung ist ein individuell ausgelegtes Gewindewerkzeug für abweichende Größen, Steigungen, Toleranzen, Linksgewinde oder spezielle Werkstoffe.
Spanbildung
Spanbildung beschreibt Form und Verhalten des abgetragenen Materials; kurze Späne verbessern die Spanabfuhr und verhindern Spanstau sowie Werkzeugbruch.
Spannut
Die Spannut führt beim Gewindeschneiden entstehende Späne ab; Verlauf und Drallrichtung werden passend zu Lochart, Werkstoff und Bearbeitungsverfahren gewählt.
Spanwinkel
Der Spanwinkel beeinflusst Schnittkräfte und Stabilität der Schneidkante: große Winkel schneiden leichter, kleinere Winkel erhöhen die Kantenfestigkeit.
Standzeit
Die Standzeit bezeichnet die nutzbare Einsatzdauer eines Werkzeugs bis zur Verschleißgrenze und beeinflusst Kosten, Prozesssicherheit und Gewindequalität.
Steigung
Die Gewindesteigung ist der axiale Abstand zweier Gewindegänge und entspricht bei eingängigen Gewinden exakt dem Vorschub pro vollständiger Umdrehung.
Synchronspannfutter
Ein Synchronspannfutter gleicht kleine Abweichungen zwischen Drehzahl und Vorschub aus und ermöglicht präzises Gewindeschneiden auf CNC-Maschinen.